Theater am Olgaeck

Glückliche Tage

Eine bis zur Hüfte begrabene Frau, die sich die Lippen schminkt... "Das eben finde ich so wundervoll. Die Art, in der der Mensch sich anpaßt." Winnie, füllt die angstein­flößende Stille mit Worten, schätzt sich und den Tag glücklich, wenns nicht besser und nicht schlechter wird, wenn Willi wenigstens mit winzigem Gemurmel antwortet. Beckett selbst meinte „Solch eine apokalyptische Situation, wer könnte damit umgehen? Das könnte eine Frau, ein Mann könnte es nicht.“

Glückliche Tage ist ein Theaterstück von Samuel Beckett aus dem Jahr 1960. Die Uraufführung des Zweiakters fand am 17. September 1961 in New York. "Wie in seinen früheren Stücken bietet Beckett auch in seinem letzten Werk eine besorgniserregende Vision vom Menschen und seiner Welt", urteilte der Kritiker der "New York Times" nach der Uraufführung der "Glücklichen Tage" im Cherry Lane Theater des Boheme-Viertels Greenwich Village und attestierte dem pessimistischen Drama poetische Schönheit. Eine Schönheit des Untergangs, poetisch, kraftvoll, voller Liebe.

Samuel Barclay Beckett (1906 -1989) war ein irischer Schriftsteller. Er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und wurde 1969 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.

Premiere im Theater am Olgaeck am 4. März 2018

Regie: Nelly Eichhorn
Schauspiel:
Winnie: Vanessa Nebenführ
Willie: Daniel Kannenberg

Deutsch von Erika und Elmar Tophoven

Dauer: 80 Minuten, mit Pause
Karten: 15 €, ermäßigt 12 €



 
zurück zum Menü